Es war mal wieder komplett ausverkauft im Bückeburger Residenz. Klar, Sommerferien! Ich habe noch einen guten Platz in Reihe 11 erwischt (Danke!) und freute mich über den schön kühlen Saal. "The Butterfly Effect" wäre möglich, oder dieser "Highschool Diva" Film. Oder natürlich "I, Robot" - läuft ja immerhin am nächsten Tag an. Eigentlich nicht so schön für eine Sneak, aber was soll's ... bei 'nem potentiellen Blockbuster drückt man schon mal ein Auge zu ;-) Zum Inhalt ...Police Detective Del Spooner (Will Smith) ermittelt im Jahre 2035 im Mordfall Dr. Miles Hogenmiller. Hogenmiller arbeitete bei U.S. Robotics, der Firma, welche die meisten der aktuellen humanoiden Roboter "NS5" herstellt und vertreibt. Am meisten stört den robotophobischen Spooner an dem Fall, dass einer der Verdächtigen just ein Roboter, Sonny (Alan Tudyk), ist. Eigentlich unmöglich, denn damit hätte der Mörder eines der drei ehernen Robotergesetze geborchen, nämlich keinem Menschen Schaden zuzufügen.
Hmm ...
Die Geschichte baut hauptsächlich auf den 3 Gesetzen der Robotik und deren Konsequenzen auf die immer intelligenter werdenden Robots auf. Was passiert, wenn diese ein Eigenleben entwickeln und sich selbst als Individium erkennen und plötzlich den Selbstschutz über den Dienst und den Schutz an der Menschheit stellen? Doch während das Thema in den Romanen sehr philosophisch angegangen wird, setzt Proyas von der ersten Sekunde an auf Action!
Da werden keine besonders großen Ansprüche an das Schauspielvermögen gestellt. Umso weniger verwundert es, dass der zweite Hauptdarsteller des Films, ein gewisser Robot namens "Sonny" den Detektiv locker an die Wand spielt! Ähnlich wie bei Gollum im "Herr der Ringe" ist der Zuschauer nach einer Weile absolut bereit, den Robot als realen Mitspieler im Film zu akzeptieren. Einzig in Massenszenen denkt man ein paar Mal an CGI und Computer - ansonsten ist die Integration der computergenerierten Maschinen perfekt gelungen.
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