Der Kleine schläft (hoffentlich) und Mama ist müde, da kann ich mich wohl ins Kino absetzen ;-) Trotz dem Ferienende war das Kino wieder mal ausgebucht. Doch ein einzelner Platz findet sich ja immer und so wartete ich um 22.45 in "meiner" Reihe acht auf den Beginn des Films. Zum Inhalt ...Steve Tobias (Michael Douglas) läßt nichts anbrennen. In seinem Job als Undercover Agent des CIA geht er voll auf und auf's Ganze. Dabei bleibt nicht nur seine attraktive Assistentin manchmal zurück - obwohl sie auch mal einen Fall leiten will. Auch Steves Sohn Mark (Ryan Reynolds) leidet unter dem unsteten Lebenswandel seines Erzeugers. Zur Hochzeit des Tobias Sprößlings mit Melissa Peysers (Lindsay Sloane) soll das alles anders werden und Steve nimmt sich vor, pünktlich zum Treffen mit Eltern zu erscheinen, die Feier nicht zu stören und ein guter Daddy zu sein. Doch Mellissas Vater Jerry (Albert Brooks) kommt hinter Steves Geheimnis. Und der neurotische Fußdoktor ist alles andere als erbaut! Als dann auch noch interantionale Schmuggler die Bühne betreten, überschlagen sich die Ereignisse. Hmm ...
Tatsächlich konnte ich einigen Szenen was abgewinnen. Die Story zieht sich nicht wie Kaugummi und hat einige wirklich zündende Gags. Natürlich ist alles fürchterlich übertrieben, richtig neu ist auch nix, aber zumindest zwischen Michael Douglas und Albert Brooks stimmte die Chemie und die Szenen mit den beiden waren fast durchgängig vergnüglich. Dagegen war der Rest des Ensembles blass und teilweise sogar kalkweiß. Das junge Brautpaar wirkte jedenfalls so überzeugend, wie eine fliegende Kuh. Obwohl man letzteres ja durchaus schon in Filmen bewundern konnte.
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