Zum Inhalt ...Während des letzten amerikanischen Bürgerkriegs irgendwann nach dem Jahr 2000 hat der 'Congress' die Herrschaft über Nordamerika übernommen. Es herrscht Angst allerorten und die Rebellion ist in den Untergrund vertrieben. Nur in Steel Harbor ist halbwegs Waffenruhe. Hier leben Rebellen, Congresstreue, aber bestechliche, Polizisten und neutrale Personen in einer angespannten Zweckgemeinschaft. Barb Wire betreibt in der Stadt einen Club, in dem alle diese Schichten verkehren. Viel Geld läßt sich damit nicht verdienen, so daß Barb nebenbei als Kopfgeld- bzw. Kautionsjägerin arbeitet. Bei ihrem letzten Auftrag gerät sie allerdings an einen Fall, der eine Nummer zu groß für Sie ist. Sie liefert einen Agenten (?) der Rebellion an die örtliche Justiz aus, welcher immens wichtige Kontaktlinsen bei sich hat. Damit ist es möglich bei einem sogenannten Netzhautscan nicht identifiziert zu werden und so das Land zu verlassen.
Hmm ...So, das war's in Kurzform. Aber selbst wenn ich eine längere Inhaltsangabe geschrieben hätte, wäre nicht mehr dabei herausgekommen, da die Geschichte wirklich recht dünn ist. Damals wurde immer gesagt, daß 'Barb Wire' ein 'Casablanca' Clone wäre. Der Vergleich scheint mir aber doch ein wenig vermessen. Ich kenne den Film mit Humphrey Bogart zwar nicht wie meine Westentasche, aber das er besser und vielschichtiger als Barb Wire ist, weiß auch ich.
Die Actionszenen sind zwar routiniert gemacht, reißen einen aber beileibe nicht vom Hocker. Und daß Frau Anderson in DEN Kostümen wirklich so herumturnen kann bezweifle ich einfach mal. Vor allen Dingen begreife ich nicht, wie bei DEM Ausschnitt und DER Füllung bei den Aktionen nicht mal was raus ... Ähhh. schon gut :-)
So, und nun oute ich mich: Ich habe den Film nur zu Ende angesehen, weil Pamela Anderson die Hauptrolle gespielt hat, und so eine verdammt schmale Taile hatte. Basta. Mehr hat der Film nicht verdient. Es gibt laut Internet Movie DataBase noch einen 'Barb Wire' Film von 1922 oder 1932. Vielleicht ist der besser. |