Der durch seine kongeniale Psychostudie „HENRY. PORTRAIT OF A SERIAL KILLER" bekannt gewordene John McNaughton entführt uns in seinem kleinen dreckigen Meisterwerk in das fiktive Universitätsstädtchen Blue Bay. Dort wo es sich die Oberschicht bequem gemacht hat, es aber auch Wohnwagensiedlungen gibt, lernen wir Kelly van Ryan (lasziv: Denise Richards) und den Sportlehrer Sam Lombardo (Matt Dillon) kennen. Nachdem Kelly den Jeep ihres Lehrers gewaschen hat, staunt dieser nicht schlecht, als er der Vergewaltigung an dem Millionärstöchterchen bezichtigt wird.
Es stellt sich heraus, dass immer mehr und immer andere Personen an dem Komplott beteiligt sind. Selbst eingefleischte Cineasten und Plot-Profis dürften kaum 5 der circa 8 überraschenden Wendungen vorhersagen können. Der Film, der vor Metaphern nur so überquillt und bis in die Nebenrollen mit Top-Schauspielern wie Kevin FLATLINERS Bacon, Bill GHOSTBUSTERS Murray, Theresa KAFKA Russell, Robert Wagner und Daphne Rubin-Vega, gehört (ohne überheblich zu wirken) zu den besten Filmen (wenn nicht der Beste) 1998.
Fazit: Unbedingt ansehen! |
Diese Kritik ist die Meinung von Carsten Steps.