Die einsame Insel und der Volleyball: CAST AWAY -- VERSCHOLLEN
Bis es soweit ist, erzählt der Film solide aber leider recht flach, seine Vorgeschichte: Die von Chuck Nolland, der als Manager bei einem Logistik-Konzern dafür zuständig ist, dass an allen Ecken und Enden Zeit eingespart und optimiert ist, bis er bei einem -- verstörend in Szene gesetzten -- Flugzeugabsturz auf der genannten Insel strandet. Alles, was er zum Leben braucht, muss er sich nun selber suchen und kann lediglich auf ein wenig Strandgut aus der Absturzmaschine zurückgreifen. Nahrung bezieht aus Kokosnüssen, rohen Fischen und Krebsen, ein Fischernetz bastelt er sich aus einem Ballkleid, und ein schmerzender Zahn wird auf recht brutale Weise entfernt. Nollands einziger Gesprächspartner ist Wilson, ein mit einem Gesicht bemalter Volleyball. Und es sind wirklich erhebende Momente, wenn es Nolland zum ersten mal gelingt, Feuer zu machen oder wenn er sich aus eigenem Antrieb auf die Heimreise macht.
Großes Glück für den trotz allem erstklassigen und sehr sehenswerten Film ist die Schauspielkunst von Tom Hanks. Ich fürchte, in diesem Film hätte sich so mancher andere Star von einem Volleyball an die Wand spielen lassen. |
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Diese Kritik ist die Meinung von Enno Park.