Zwei, drei Sätze zum Inhalt... Storytechnisch eher simpel gehalten, wird es dem Zuschauer demzufolge sehr leicht gemacht: Man schreibt das New York Ende der 1930er Jahre. Dr. Totenkopf, seines Zeichens der ganz normale Durchschnitts-Verrückte, der am Samstagnachmittag die Welt erobern will, entführt eine Handvoll genialer Wissenschaftler. Demgegenüber steht naturgemäß das Gute in Form vom Sky Captain (Jude Law) begleitet durch Protagonistin Polly Perkins (Gwyneth Paltrow), ihres Zeichens rasende Reporterin. Mehr sei dazu nicht gesagt, da der gewiefte Leser mit Sicherheit, schon den einen oder anderen Gedanken hat, wie dieser Konflikt sich entwickeln könnte... Zeit für die Kritik
Wobei es das Wort "Film" vielleicht nicht so recht trifft. Grafikorgie wäre hier angebrachter. Diese hat mir allerdings sehr gut gefallen und das obwohl größtenteils im Weichzeichner gedreht wurde. Und hier liegt auch leider das Problem: Die Verpackung ist wirklich ausgezeichnet, das Comic-Design gefällt mir und die Schauspieler passen gut, aber warum hat man denn nicht von dem 90 Millionen-Budget, ein paar Euros für einen Drehbuchschreiber engagiert.
Und so werde ich mir den Film in der deutschen Fassung Ende November mit Sicherheit noch einmal antun, allein der Spezialeffekte und meiner Freundin willen, denn man weiß ja nie, wozu es noch einmal gut sein kann. |
Diese Kritik ist die Meinung von Mario Hinze.