Kritik von Thomas Schmölzer
Es war einmal an einem gemütlichen Abend, als sich Drew (Carmen Electra) zuhause ein paar Popcorn auf den Herd stellte und ein Video in den Recorder schob, als das Telefon klingelte. Eine freundliche (Killer-)Stimme laberte sie mit dem genreüblichen Standarttext zu: "Was ist Dein Lieblingshorrorfilm?" - "SPICE WORLD!" und "Ich habe Deinen Freund!" - "Das ist nicht mein Freund!" (Der sah übrigens aus wie Symbol bzw. Prince, na verstanden??). Wie das dann aber so ist endete das nette Gespräch in einer Verfolgungsjagd mit einem maskierten Schlitzer, bei der Drew nicht nur ihre Klamotten und ihr Brustimplantat sondern, auch ihr Leben verlor.
So nach und nach werden immer mehr Mitschüler abgeschlachtet und der ein oder andere übliche Verdächtige verhaftet. Bis der Film dann im unerbittlichen (unvermeidlichen) Zweikampf zwischen Killer und Cindy endet.
Aber die Handlung ist hauptsächlich an SCREAM 1 angelehnt - mit ICH WEISS, WAS DU LETZTEN SOMMER GETAN HAST-Elementen -, genauso wie auch die Namen der Figuren oder diverse Wortwitze. Darum ist es doch von Vorteil, wenn man diese beiden Filme gesehen hat. Aber es gibt auch ohne diese Vorkenntnisse genug zu lachen. Es gibt allerdings auch mal wieder einige geschmacklose Gags wo man dann doch eher angewidert als amüsiert ist. Außerdem verzichtet der Film komplett auf Schockeffekte, was den Film auch für den etwas ängstlichen Komödienfan interessant macht. So fand ich den Film wirklich super: gute Witze, Großteils geniale Filmzitate, tolle Anspielungen und Dawson (James van de Beek - DAWSONS CREEK) der sich am Set geirrt hat. Außerdem wurde endlich mal jemand für BIG MAMAS HAUS bestraft, wenn es auch eine Unschuldige war. Ich freu mich auf jeden Fall auf Teil 2! Note: 1 Mehr Kritiken von mir gibts bei www.ts-film.de Member des Filmrings. |
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Diese Kritik ist die Meinung von Thomas Schmölzer.