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12.04.2013

Oblivion

Oblivion - Poster Heute mal wieder im Kino gewesen. Hatte zwar fiese Kopfschmerzen, aber nach einer kleinen Fahrradrunde und 50 Milligram Sumatriptan war es auszuhalten. Und für Morgan Freeman schleppe ich mich gerne ins Lichtspielhaus. Gut, eigentlich ist Tom Cruise der Protagonist Jack Harper, der auf der Erde den Aufräumer nach einem Alienangriff gibt, aber im Trailer hat der olle Morgan einfach den cooleren Auftritt.

Da saß ich also im Sessel und schaute Harper dabei zu, wie er Roboterdrohnen repariert, die riesige „Hydrationstürme“ bewachen, die irgendwas aus dem Meerwasser erzeugen. Egal. Er ist dort auf einer Schicht mit seinem Kommunikationsoffizier – die zufällig auch seine Gespielin ist – welche die Verbindung zur Basis „Ted“ hält, die weithin sichtbar im Orbit hängt. Ted koordiniert die Drohnen und ist gleichzeitig die Basisstation zum Weiterflug zum Saturnmond Titan – sobald die Schicht der beiden vorbei ist. Das einzige Problem daran ist, dass Jack gar nicht so richtig will. Er hat Erinnerungen an die Zeit vor dem Angriff, kann diese aber nicht richtig zuordnen. Ihm spukt ständig eine Frau im Kopf herum und als plötzlich ein Raumschiff abstürzt mit just dieser Frau an Bord, überschlagen sich die Ereignisse plötzlich.

Der Anfang von Oblivion war richtig gut. Gar nicht mal so actionlastig, ruhig erzählt, beeindruckende Bilder und lange Einstellungen. Im Alter mag man vielleicht auch eine Szene mal länger genießen, ohne raten zu müssen, wer gerade wo drauf haut, weil alles im Gezuppel untergeht. Ne, echt schön gemacht. Auch die Zeichnung der Charakter ist gut gelungen und Tom Cruise spielt überraschend gut fand ich. Die ersten 1 1/2 Stunden vergingen so recht entspannt und spannend. Auch wenn ich Sally ziemlich schnell durchschaut hatte und mir klar war, in welche grobe Richtung es gehen würde. Das kommt davon, wenn man schon mal einen Science-Fiction Film gesehen hat. „Moon“ lässt grüßen.

Die letzte halbe Stunde kippt der Film etwas in Richtung Geballer. Das war mir dann auch fast schon zu ermüdend und holterdipolter. Ich hatte den Eindruck, als würde da das ein oder andere fehlen – jedenfalls fehlte mir die Ausführlichkeit, mit der am Anfang erklärt wurde. Zu einfach halt.

Insgesamt aber ein guter Film! Oblivion lohnt den Kinobesuch in jedem Fall, ein klein bisschen Science-Fiction sollte man aber mögen.

Andreas am 12.04.2013 um 23:03 in Filmkritik, Kurzkritik | 0 Kommentare |

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